Curry-Informationen

Curry im Überblick

Wenn in Europa von Curry als Gewürz gesprochen wird, ist meistens Curry Pulver gemeint. Dabei gibt es noch Curryblätter, Currykraut, Curry Paste und natürlich die vielfach geliebte Currywurst. Dabei haben diese Gruppen außer dem Namen nicht viel gemeinsam.

Ein Curry ist ein Fleisch-, Fisch oder Gemüse-Gericht in einer dicken Soße mit verschiedenen Gewürzen. Oft wird Kurkuma verwendet, außerdem sind meist auch Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer enthalten. Zudem werden gern viele unterschiedliche Gemüse-Sorten im Curry beigemischt: Auberginen, Blumenkohl, Okra, Zucchini, Spinat oder auch Kartoffeln. Curry kommt aus der süd-, südostasiatischen, japanischen Küche und stammt vom Wort „kari“ ab, was soviel wie Fleisch oder Beilage zum Reis bedeutet. Es gibt nicht „das Rezept“ für ein Curry, sondern sie unterscheiden sich von Region zu Region, von Familie zu Familie.

Curry Pulver ist der Begriff für eine Gewürzmischung, um das indische Curry auf einfache Art und Weise zuzubereiten. In Indien wird für jedes Curry eine eigene Gewürzmischung angefertigt. Dafür braucht man viel Wissen und Erfahrung über Gewürze sowie ein gut sortiertes Gewürz-Lager. Curry Pulver besteht mindestens aus vier Grundgewürzen: Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel und schwarzer Pfeffer. Oft werden noch Ingwer, Knoblauch, Paprika, Bockshornklee, Kardamom, Chili oder Macis hinzugefügt.


Aroma kommt von Frische und Qualität.

Es gibt kein festes Rezept für Curry Pulver. Das sieht man auch an der Vielfalt der zu kaufenden Curry Pulver. Oft unterscheiden sich die Schärfen anhand von der Zugabe von Chili oder schwarzem Pfeffer oder es werden für eine fruchtige, exotische Note Früchtepulver wie Mango oder Ananas hinzugefügt. Teilweise lässt bei den in großen Mengen hergestellten Pulvern die Frische und Qualität nach. Gelegentlich werden Salz, Zucker oder Mehl von Hülsenfrüchten hinzugemischt – günstige Volumenfüller, die eigentlich nichts zum Curry Pulver an sich beitragen.

Für unsere Gewürzmischungen verwenden wir ausschließlich die gleichen hochwertigen Gewürze in A-Qualität, die wir auch als Einzelgewürze verkaufen. Außer die für ein gutes Curry notwendigen Gewürze mengen wir nach dem Grundgedanken der ayurvedischen Küche zusätzlich Gewürze bei, die der Verdauung, dem Wohlbefinden und Stoffwechsel hilfreich sind.


Sorgen Sie ganz einfach für Abwechslung bei Ihrem Curry!

Wer den Geschmack von Curry liebt und immer wieder etwas Neues ausprobieren möchte, dabei aber viele angebrochene Currytüten im Schrank vermeiden will, hier der Tipp vom Profi: Kaufen Sie zwei verschieden sehr gute Curry wie zum Beispiel unser Curry 17 Bio mittelscharf und Ceylon Curry Bio mild und geben zum Ende der Kochzeit frische oder alternativ eingelegte kleingeschnittene Früchte wie Ananas, Mango, Orange, Apfel, Banane oder Kokosraspel dazu. Das verändert den Geschmack schon gewaltig. Noch mit Apfelsaft, Kokosmilch, Sahne oder Mandelmilch angießen und kurz aufkochen lassen. Abschmecken mit dem gleichen Curry Pulver, Pfeffer oder Chili Pulver und Salz – fertig!

Probieren Sie beim Abschmecken auch mal unser Big Red Chili Pulver mit Aromen von roten und grünen Paprika und nehmen beim nächsten Mal unseren Timut Pfeffer mit Zitrus- und Grapefruitnoten. So können Sie viele verschiede Gerichte genießen mit nur zwei Curry Pulver.


Weitere Varianten von Curry: Curryblätter, Currykraut, Currypaste, Currywurst

Im Gegensatz zur Curry Pulver, das eine Mischung aus verschieden Gewürzen ist, stammen Curryblätter vom Currybaum. Seine Heimat ist Asien und seine Würzkraft wird vor allem in Südindien und Sri Lanka geschätzt. Hierbei werden die frischen Blätter mitgekocht und wie Kräuter gegessen. Das Aroma frischer Curryblätter lässt sich mit den bei uns erhältlichen getrockneten Curryblättern nicht vergleichen. In Indien gibt es außerdem ein Curryblatt-Pulver, das nichts mit unserem Curry Pulver gemein hat und dem teils erhebliche Pestizid-Rückstände nachgesagt werden.

Currykraut stammt vom Currystrauch, der ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet war. Auch ist es mit dem Curry Pulver nicht verwandt, wobei es geschmacklich mit einer Salbei-Note in diese Richtung geht.

Currypaste ist eine gemischte thailändische Würzpaste aus verschiedenen Kräutern und Gewürzen. Die Basis ist immer frischer Chili und somit scharf. Oft sind Schalotten, Knoblauch, Zitronengras und Kaffirlimettenblätter enthalten. Die verwendeten Gewürze ähneln dem Curry Pulver. Die verschiedenen Arten von Currypasten unterscheiden sich in der Zusammensetzung. In Thailand werden sie zum Kochen immer frisch hergestellt. Bei uns erhältliche Pasten sind für die Haltbarkeit konserviert. Es gibt rote Currypaste aus roten thailändischen Chili, also meist scharf im Geschmack. Grüne Currypaste besteht zur Hälfte aus grünen thailändischen Chili, sie ist sehr scharf. Dann unterscheidet man noch Phanaeng Currypaste aus getrockneten thailändischen Chili mit einem salzigen Aroma und leichter Schärfe. Masaman Currypaste ist würzig und mit vielen indischen Gewürzen eher scharf und aromatisch. Und letztendlich die gelbe Currypaste, die aus getrockneten thailändischen Chili und Garnelenpaste meist einen Mittelweg an Schärfe einschlägt.

Tipp vom Profi: Machen Sie sich eigene Currypasten! Nehmen Sie die oben beschrieben frischen Gemüse und Kräuter Ihrer Wahl, pürieren es mit den Stabmixer und geben ein gutes Curry Pulver zu. Mit einer Prise Zucker und einer ordentlichen Prise Salz hält sich die Paste in einem gut verschließbaren Behälter wie einem Marmeladenglas im Kühlschrank über Tage. Benutzen Sie bei der Entnahme immer einen sauberen Löffel, so bleibt Ihre Currypaste länger frisch.

Die Currywurst, in vielen Regionen Deutschlands nicht wegzudenken, hat erstmal mit Curry nichts gemeinsam. Es ist ein Gericht aus einer feinen, nicht gepökelten und nicht geräucherten Brat- oder Brühwurst mit einer tomatenhaltigen Soße und Curry Pulver oder einem Curry Ketchup. Vereinzelt wird auch gleich bei der Wurstherstellung Curry Pulver mit der Fleischmasse verarbeitet. Regional wird Currywurst sehr unterschiedlich zubereitet. Teilweise wird Curry- oder Bratensoße erwärmt und mit Curry Pulver bestreut oder es wird schlicht kalter Curry Ketchup verwendet.

Quelle: wikipedia.org